Motul Petit Le Mans


Mercedes-AMG holt erneut Titel in der IMSA GTD- und GS-Klasse.

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  • Fahrer-, Team- und Herstellermeisterschaft im Michelin Endurance Cup
  • Mercedes-AMG Team Riley Motorsport siegt im dritten Jahr in Folge
  • Herstellertitel für Mercedes-AMG in der Michelin Pilot Challenge

 

Zum dritten Mal in Folge gewinnt das Mercedes-AMG Team Riley Motorsports (#33) die Teamwertung des Michelin Endurance Cups der IMSA WeatherTech SportsCar Championship. Nach den Triumphen in den Jahren 2017 und 2018 fahren Ben Keating (USA) und Jeroen Bleekemolen (NED) beim zehnstündigen Petit-Le-Mans-Rennen auf dem Michelin Raceway Road Atlanta auf den vierten Platz ihrer Klasse und krönen die Saison – unterstützt von Felipe Fraga (BRA) – mit dem Fahrertitel in der hart umkämpften Langstrecken-Wertung der GTD-Kategorie. Obendrein gibt es Erfolge in den Herstellerwertungen der GTD- und der GS-Klasse zu feiern: Sowohl in der Endurance-Wertung der IMSA WeatherTech SportsCar Championship als auch in der Michelin Pilot Challenge geht am Ende einer spannungsreichen Saison die Performance- und Sportwagenmarke aus Affalterbach als Sieger hervor.

Vor dem Finale der IMSA WeatherTech SportsCar Championship in Road Atlanta befand sich Mercedes-AMG Motorsport in einer exzellenten Ausgangsposition: Das Qualifying beendete die #33 vom Mercedes-AMG Team Riley Motorsports als GTD-Zweiter und sicherte sich damit – bei knappem Vorsprung in der Meisterschaft – einen Platz in der ersten Startreihe. Zwar verlor Ben Keating zu Beginn des Rennens eine Position, der US-Amerikaner erwehrte sich jedoch im weiteren Verlauf erfolgreich den Attacken der Verfolger und übte seinerseits im folgenden Stint verstärkt Druck auf seine Vorderleute aus. Auf Rang zwei liegend übergab er den Mercedes-AMG GT3 #33 nach eineinhalb Stunden an Felipe Fraga, der dank einer starken fahrerischen Leistung und einer klugen Boxenstopp-Strategie die ersten Führungsrunden für die Performance- und Sportwagenmarke aus Affalterbach verbuchen konnte. Die Vier-Stunden-Marke passierte der Brasilianer an Position zwei liegend und sicherte sich sowie seinem Team vier wertvolle Punkte in der Meisterschaftswertung – der Spitzenplatz in der Fahrer-, Team- und Herstellerwertung konnte somit vorerst gesichert werden. In den folgenden vier Stunden griff auch Jeroen Bleekemolen ins turbulente und von mehreren Safety-Car-Phasen geprägte Geschehen in Road Atlanta ein. Der erfahrene Pilot übernahm das Fahrzeug nach einem weiteren Stint von Keating an zweiter Stelle und beschloss – nach einigen Runden an der Spitze des GTD-Feldes – die Acht-Stunden-Marke als Klassenvierter. Die Entscheidung fiel daraufhin in den letzten zwei Stunden der diesjährigen IMSA WeatherTech SportsCar Championship: Fraga setzte sich erneut an die Spitze des Feldes und verteidigte seine Führung bis kurz vor Schluss, ehe er das Fahrzeug unmittelbar vor Rennende abstellen musste. Die #33 vom Mercedes-AMG Team Riley Motorsports wurde schlussendlich aber als Vierter gewertet, was zum Gewinn der Fahrer-, Team- und Herstellermeisterschaft reichte. 

Für Ben Keating und Jeroen Bleekemolen bedeutet der erneute Titelgewinn bereits die dritte Fahrer- und Team-Meisterschaft in Folge mit dem Mercedes-AMG Team Riley Motorsports. Den Grundstein hierfür legte das Duo bereits am Anfang der Saison, als die beiden Fahrer bei den Langstreckenklassikern in Daytona und Sebring jeweils Top-6-Platzierungen einfuhren. Auch im weiteren Verlauf des Jahres zeigten Keating / Bleekemolen eine beeindruckende Konstanz in ihren Leistungen, wobei die Pole Position in Road America und der GTD-Klassensieg beim zehnten IMSA-Rennevent auf dem VIRginia International Raceway die sportlichen Highlights der Saison darstellten. Der dritte GTD-Herstellertitel im Michelin Endurance Cup in Folge rundete das erfolgreiche Abschneiden von Mercedes-AMG in der diesjährigen IMSA WeatherTech SportsCar Championship ab.

Hersteller-Meisterschaft in der GS-Klasse für Mercedes-AMG

Auch in der Michelin Pilot Challenge konnte sich Mercedes-AMG über einen gelungenen Saisonabschluss samt Titelgewinn freuen: Owen Trinkler und Hugh Plumb (beide USA) vom Team TGM sicherten sich im Fahrzeug mit der Startnummer #46 den dritten Platz und bestätigten damit die guten Leistungen aus dem Qualifying, das die beiden am Vortag ebenfalls als Dritte abgeschlossen hatten. Insgesamt beendeten vier Mercedes-AMG GT4 das zweistündige Rennen in den Top-Ten und komplettierten damit das starke Teamergebnis in Road Atlanta.

Mit dem Podestplatz beim Saisonfinale sammelte Mercedes-AMG zudem die notwendigen Punkte, um seinen Vorsprung auf die Konkurrenz in der Herstellerwertung der Serie ins Ziel zu bringen. Diesen hatte sich die Performance- und Sportwagenmarke aus Affalterbach vor allem durch einen starken Schlussspurt in der zweiten Saisonhälfte erarbeitet: In den letzten fünf Läufen der Michelin Pilot Challenge fuhren die gestarteten Mercedes-AMG GT4 insgesamt zwei Rennsiege und fünf Podiumsplatzierungen ein. Mercedes-AMG schloss die Saison mit 304 Punkten und somit fünf Zählern Vorsprung auf den Zweitplatzieren ab. Nach dem Gewinn des Fahrer- und Teamklassements 2018 steht damit in diesem Jahr der erste Titel in der Herstellermeisterschaft der IMSA Michelin Pilot Challenge für Mercedes-AMG zu Buche.

Thomas Jäger, Koordinator Mercedes-AMG Customer Racing: „Das war ein großartiges Rennwochenende in Road Atlanta für Mercedes-AMG. Wir freuen uns sehr, die Herstellerwertung in der IMSA Michelin Pilot Challenge gewonnen, und darüber hinaus noch den Titel im IMSA Michelin Endurance Cup verteidigt zu haben. Heute war es ein enges GT3-Rennen bis zum Schluss – und obwohl der Ausgang nicht optimal war, stehen am Ende die Meisterschaften in der Fahrer-, Team- und Herstellerwertung zu Buche. Das zeigt die Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit unseres Mercedes-AMG GT3. Gratulation an das Mercedes-AMG Team Riley Motorsports, Ben Keating, Felipe Fraga und Jeroen Bleekemolen zu einer herausragenden Saison in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship. Danke an alle Customer Racing Teams und Fahrer für den großartigen Einsatz während der gesamten IMSA-Saison!“

Ben Keating, Mercedes-AMG Team Riley Motorsports #33: „Es war ein aufregendes Rennen. Unsere Konkurrenz um den Titel im Michelin Endurance Cup war sehr stark und hat großen Druck aufgebaut. Am Ende wurden wir Vierter in der Klasse, das hat gereicht zum Gewinn der Meisterschaft. Ich bin sehr stolz auf das ganze Team!"

Jeroen Bleekemolen, Mercedes-AMG Team Riley Motorsports #33: „Es war großartig. Wir haben wieder eine Meisterschaft gewonnen, die dritte in Folge im Endurance Cup mit dem Mercedes-AMG GT3. Darauf können wir sehr stolz sein. Wir hatten ein sehr schnelles Auto, aber die vielen Zwischenfälle waren ein wenig unglücklich für uns. Am Ende war es sehr knapp – wenn der Gesamterste zehn Sekunden früher ins Ziel gekommen wäre, hätte sich das positiv für uns ausgewirkt.  Aber auch so haben wir gezeigt, was wir können."

Felipe Fraga, Mercedes-AMG Team Riley Motorsports #33: „Ich denke, wir hatten an diesem Wochenende das beste GTD-Auto. Gleich am Anfang haben wir uns einen Vorsprung erarbeitet, aber danach wurden wir häufig in Zwischenfälle verwickelt, was uns weh getan hat. Wir mussten zwei Stints mit denselben Reifen fahren, auch das hat uns das Leben schwer gemacht. Am Ende haben wir das Rennen nicht gewonnen, aber dafür die Meisterschaft. Das ist das Wichtigste! Ich freue mich bereits jetzt schon auf die nächste Saison.“

Hugh Plumb, Team TGM #46: „Unser Team ist immer in der Lage, Rennen für sich zu entscheiden. Auch wenn das natürlich schwierig ist und nicht immer klappt: Wir sind eine Mannschaft – egal ob bei Siegen oder Niederlagen. Heute haben wir uns den Titel in der Herstellerwertung gesichert und den dritten Platz regelrecht erkämpft. Ein großes Dankeschön an das gesamte Team TGM!“

Owen Trinkler, Team TGM #46: „Mit Hugh habe ich einen fantastischen Teamkollegen. Wir haben die ganze Woche hart gearbeitet und das Auto hat sehr gut funktioniert. Mercedes-AMG hat uns ein wirklich beeindruckendes Fahrzeug zur Verfügung gestellt. Dieses Jahr mit einem Podium und der Herstellermeisterschaft zu beenden, ist wirklich etwas Besonderes für uns.“ 

Ergebnis GTD-Klasse, Road Atlanta*:

Pos.

Nr.

Fahrzeug

Team

Fahrer

1.

96

BMW M6 GT3

Turner Motorsport

Bill Auberlen (USA)
Robby Foley (USA)
Dillon Machavern (USA)

2.

29

Audi R8 LMS GT3

Montaplast by Land Motorsport

Daniel Morad (CAN)
Christopher Mies (GER)
Ricky Feller (SUI)

3.

9

Porsche 911 GT3 R

PFAFF Motorsports

Scott Hargrove (CAN)
Zacharie Robichon (CAN)
Lars Kern (GER)

4.

33

Mercedes-AMG GT3

Mercedes-AMG Team Riley Motorsports

Ben Keating (USA)
Felipe Fraga (BRA)
Jeroen Bleekemolen (NED)

* vorbehaltlich der Bestätigung des Veranstalters

Ergebnis GS-Klasse, Road Atlanta*:

Pos.

Nr.

Fahrzeug

Team

Fahrer

1.

15

Ford Mustang GT4

Multimatic Motorsports

S. Priaulx (GBR)
A. Cindric (USA)

2.

69

McLaren GT4

Motorsports In Action

C. Fergus (USA)
J. Lazare (CAN)

3.

46

Mercedes-AMG GT4

Team TGM

Hugh Plumb (USA)
Owen Trinkler (USA)

 

 

 

 

7.

4

Mercedes-AMG GT4

Team TGM

Guy Cosmo (USA)
Ted Giovanis (USA)

8.

56

Mercedes-AMG GT4

Murillo Racing

Eric Foss (USA)
Jeff Mosing (USA)

10.

65

Mercedes-AMG GT4

Murillo Racing

Brent Mosing (USA)
Tim Probert (USA)

18.

35

Mercedes-AMG GT4

Riley Motorsports

Dylan Murry (USA)
Jim Cox (USA)

23.

33

Mercedes-AMG GT4

Winward Racing / HTP Motorsport

Russell Ward (USA)
Indy Dontje (NED)

24.

57

Mercedes-AMG GT4

Winward Racing / HTP Motorsport

Bryce Ward (USA)
Christian Hohenadel (GER)

* vorbehaltlich der Bestätigung des Veranstalters