ADAC TOTAL 24h-Rennen Nürburgring 2020


A Green Hell of a ride.


Es gilt als eines der größten Motorsport-Events der Welt – das ADAC TOTAL 24h-Rennen am Nürburgring. Wie keine andere Strecke steht der Rundkurs in der Eifel für packenden Motorsport, große Erfolge und unvergessliche Momente, aber auch für herbe Niederlagen und bittere Tragödien. Als längste permanente Rennstrecke der Welt erstreckt sich allein der Nordschleifenanteil auf 20,832 gnadenlose Kilometer. Mit 73 Kurven und einem Höhenunterschied von 300 Metern verlangt sie den Fahrern ihr gesamtes Können und höchste Konzentration ab. Das Langstreckenrennen feierte in diesem Jahr seine 48. Auflage und lockte erneut ein hochkarätiges Teilnehmerfeld in die Eifel. Verteilt auf knapp 100 Fahrzeuge aus verschiedenen Klassen versuchten fast 400 Fahrer ihr Glück und gingen dabei buchstäblich durch die „Grüne Hölle“ der legendären Nordschleife.

Zwei Top-Ten-Plätze bei äußerst turbulentem 24-Stunden-Rennen

Mercedes-AMG Motorsport blieb beim diesjährigen ADAC TOTAL 24h-Rennen hinter den hohen, selbstgesteckten Zielen zurück. Das Saisonhighlight auf dem Nürburgring war von extremen Wetterbedingungen gekennzeichnet, die für Ausfälle der führenden Fahrzeuge des Mercedes-AMG Team HRT (#4) sowie des Mercedes-AMG Team GetSpeed (#9) sorgten und eine über neunstündige Rennunterbrechung nach sich zogen. Nach Wiederaufnahme des Rennens erzielten Patrick Assenheimer (GER), Dominik Baumann (AUT), Maro Engel und Dirk Müller (beide GER) vom Mercedes-AMG Team HRT AutoArenA (#6) mit dem achten Rang das beste Resultat der Mercedes-AMG GT3 aus Affalterbach. Den neunten Platz belegte das Schwesterfahrzeug (#2) mit Nico Bastian (GER), Yelmer Buurman (NED), Hubert Haupt (GER) und Philip Ellis (SUI) am Steuer, 10Q Racing Team (#22) verpasste die Top Ten nur knapp aufgrund eines späten Ausfalls. In der Klasse SP8T feierte das Black Falcon Team Textar mit seinem Mercedes-AMG GT4 #38 einen zweiten Klassenplatz.

Line-up

Nr.

Fahrzeug

Team

Fahrer

2

Mercedes-AMG GT3

Mercedes-AMG Team HRT

Nico Bastian (GER)

Yelmer Buurman (NED)

Philip Ellis (SUI)

Hubert Haupt (GER)

4

Mercedes-AMG GT3

Mercedes-AMG Team HRT

Adam Christodoulou (GBR)

Maro Engel (GER)

Manuel Metzger (GER)

Luca Stolz (GER)

6

Mercedes-AMG GT3

Mercedes-AMG Team HRT AutoArenA

Patrick Assenheimer (GER)

Dominik Baumann (AUT)

Maro Engel (GER)

Dirk Müller (GER)

8

Mercedes-AMG GT3

GetSpeed Performance

Emmanuel Collard (FRA)

Christer Jöns (GER)

François Perrodo (FRA)

Matthieu Vaxiviere (FRA)

9

Mercedes-AMG GT3

Mercedes-AMG Team GetSpeed

Maximilian Buhk (GER)

Maximilian Götz (GER)

Raffaele Marciello (ITA)

Fabian Schiller (GER)

10

Mercedes-AMG GT3

GetSpeed Performance

Markus Palttala (FIN)

Janine Shoffner (GBR)

John Shoffner (USA)

Maxime Soulet (BEL)

22

Mercedes-AMG GT3

10Q Racing Team

Sebastian Asch (GER)

Kenneth Heyer (GER)

Thomas Jäger (GER)

Daniel Juncadella (ESP)

38

Mercedes-AMG GT4

Black Falcon Team Textar

Mustafa Mehmet Kaya (TUR)

Reinhold Renger (GER)

Mike Stursberg (GER)

Tristan Viidas (EST)

Premierentriumph 2013

Der erste Gesamtsieg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gelang Mercedes-AMG Motorsport 2013. Die Startnummer 9 von Black Falcon mit Jeroen Bleekemolen (NED), Sean Edwards (GBR), Bernd Schneider (GER) und Nicki Thiim (DEN) am Steuer ging von Startposition sechs ins Rennen und beendete das legendäre Langstreckenrennen nach 88 Runden mit über zwei Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten. Abgerundet wurde der Sieg durch Platz drei des Mercedes-Benz SLS AMG GT3 #22 von ROWE RACING, der damit das Doppelpodium perfekt machte.

Historischer Vierfach-Sieg 2016

Mercedes-AMG feierte 2016 den bislang größten Erfolg seit Bestehen des Kundensportprogramms. Bei der 44. Auflage des 24h-Rennens auf dem Nürburgring gingen die ersten vier Plätze sowie der sechste Rang an Teams mit dem Mercedes-AMG GT3, der damit eine perfekte Premiere beim 24-Stunden-Rennen feierte. In einer spannenden Schlussphase pendelte die Führung zwischen der #29 mit Christian Hohenadel, Marco Seefried, Christian Vietoris (alle GER) sowie Renger van der Zande (NED) und der #4 mit Adam Christodoulou (GBR), Maro Engel, Manuel Metzger und Bernd Schneider (alle GER). Packender Höhepunkt waren die letzten beiden Runden: Nach einem Splash-Dash-Tankstopp wenige Minuten vor Ablauf der 24-Stunden-Distanz behielt Schlussfahrer Hohenadel zunächst knapp die Führung vor Engel. Mit einem Last-Minute-Überholmanöver eroberte Engel dann die Spitze und machte nach 134 Runden den Sieg für das AMG-Team BLACK FALCON perfekt.

Überzeugendes GT4-Debüt 2018

Die Premiere der Mercedes-AMG GT4 beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring verlief sehr erfolgreich. Bei der 46. Auflage des Langstreckenklassikers holte sich die #190 des Mercedes-AMG Team Driving Academy in der SP8T-Kategorie einen souveränen Klassensieg mit neun Runden Vorsprung. In der Klasse SP10 sorgt der neue Rennwagen aus Affalterbach auf Anhieb für einen Doppelsieg: Das BLACK FALCON Team IDENTICA (#66) sicherte sich Rang eins, der zweite Platz ging an Mathol Racing e.V. mit der Startnummer 75.